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Begriff Definition
Wandelanleihe

( Wandelschuldverschreibung, Wandelobligation, convertible bonds ) Die Wandelanleihe ist eine von einer Aktiengesellschaft oder einer Bank ausgegebenen festverzinsliche Anleihe. Neben einer festen Verzinsung hat die Anleihe auch ein Wandlungsrecht. Der Besitzer der Anleihe kann innerhalb einer bestimmten Laufzeit die Wandelanleihen in eine bestimmte Anzahl Aktien der Gesellschaft eintauschen. Mit einem Umtausch verliert er das Recht auf eine feste Verzinsung. Bereits bei Ausgabe der Wandelanleihen wird das Umtauschverhältnis festgelegt. Der Anleger kann sich ausrechnen bei welchem Aktienkurs der Umtausch in Aktien sich lohnt. Steigt der Kurs der Aktien nicht wie erwartet und der Wandel lohnt sich nicht bleibt die Wandelanleihe bis Ende der Laufzeit bestehen. Sie wird dann zu 100 % zurückgezahlt. Für Unternehmen hat die Emission von Wandelanleihen durchaus Vorteile da die garantierte Verzinsung niedriger ist als bei Anleihen ohne Recht auf Wandlung. Die gesetzlichen Regelungen sind in § 221 AktG zu finden.


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